700xM: Kultur bewegt und verbindet

Die Veranstaltungen am letzten Wochenende im März waren ein Höhepunkt der Feiern zum 700. Geburtstag der Verleihung des Stadtrechts an die Stadt Meran. Sie waren auch und vor allem ein Wochenende im Zeichen des Miteinander mit einem sehr abwechslungsreichen Programm, das Tausende Meraner Bürger/innen genutzt und genossen haben und das sie neugierig gemacht haben wird auf die noch folgenden Veranstaltungen im Laufe des Jahres.

Dutzende Mitarbeiter/innen der Gemeinde und der Kurverwaltung standen für Führungen und Rundgänge in der Stadt zur Verfügung: an bekannten Orten wie dem Kursaal und dem Palais Mamming oder an sonst nur schwer zugänglichen Sehenswürdigkeiten wie dem Wappensaal im Ansitz Hohensaal, der Bibliothek der Kapuzinerkirche, dem Henkerstübchen beim Bozner Tor und dem Turm der Evangelischen Kirche. Schüler/innen der deutschen und italienischen Musikschulen sowie verschiedene Chöre und Tanzvereinigungen haben mit ihren Darbietungen in der Landesfürstliche Burg, im Kursaal oder auf den Straßen die Leute verzückt. Für Gaumenfreuden sorgten die Schüler/innen der Gastgewerbeschulen Savoy, Ritz und Kaiserhof beim Festakt im Stadttheater oder beim Alkohol freien Aperitif im Kursaal.

Sehr regen Zulauf (rund 3400 Besucher) hatte auch die von Manfred Schweigkofler, Christoph Grigoletti und David Hüger gestaltete Show Meran007, die mit moderner Technik und viel Effekten einen Abriss der Meraner Geschichte von den Anfängen bis heute zeigte.

Das vielfältige und bunte Programm war Beweis für die Aussage von Bürgermeister Paul Rösch, „dass Meran viele Mütter und Väter hat, die mit ihren Taten diese Stadt und ihre Geschichte geprägt haben.“ Die rege Teilnahme an diesen Veranstaltungen hat gezeigt, dass Kultur nicht nur eine Minderheit interessiert, sondern die breite Bevölkerung ansprechen und Menschen unterschiedlicher Sprachen miteinander verbinden kann. Bürgermeister Paul Rösch und sein Stellvertreter Andrea Rossi haben durch die Einbeziehung der Vereine in die Planung die Voraussetzung dafür geschaffen, dass das 700-Jahr-Jubiläum keine von oben verordnete Erinnerungskultur ist. „Wir haben das Jubiläumsprogramm von Anfang an so konzipiert, dass sich alle Meranerinnen und Meraner auf die Weise beteiligen können, die sie sich wünschen – ganz im Geiste der Offenheit und Liberalität“, betonte Paul Rösch in seiner Ansprache beim Festakt.

Es lohnt sich, in Kultur zu investieren.

Toni Ladurner

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Funicolare per ridurre il traffico stradale

La funicolare da Merano a Scena è una vera occasione per ridurre il traffico a Merano. La lista Verdi/Rösch appoggia convintamente lo studio Hüsler commissionato dal Burgraviato auspicando che si pongano speditamente le condizioni per la realizzazione.

Il 9 marzo il consiglio comunale con la sua deliberazione ha posto le condizioni per fare partire l’avviso pubblico della costruzione del garage in caverna che può essere costruita se si trovano investitori interessati alla realizzazione e gestione (per ca. 45 anni) del garage a proprie spese. Il garage – se costruito – sarà in funzione solo al momento dell’agibilità della circonvallazione.

Lo studio di fattibilità dell’ing. Moroder del garage in caverna contiene anche la possibilità di una combinazione fra garage di caverna e stazione base di un collegamento alternativo (funicolare) fra Merano e Scena. Quest’ultimo progetto è nato da uno studio di fattibilità del ing. Hüsler commissionato dal Burgraviato con lo scopo di trovare mezzi alternativi a quello stradale fra Merano e i comuni Scena e Tirolo.

Mentre alcuni partiti sono convinti che la realizzazione della circonvallazione con il tunnel sotto Monte Benedetto sia atto a liberare la città in modo decisivo dal traffico, noi siamo dell’av­vi­so che la sola circonvallazione non porterà ad una determinante riduzione: la circonvallazione serve più che altro al traffico di transito (ca. 20 % del traffico complessivo) ma non a chi vuole arrivare in città (ca. il 80% del traffico complessivo).

Per questo motivo la lista Rösch/Verdi saluta con favore lo studio commissionato dal Burgraviato di trovare mezzi alternativi per il trasporto delle persone che vogliono scendere da Scena a Merano integrando in fase successiva il progetto anche con un collegamento con Tirolo magari potenziando l’attuale seggiovia tramite una cabinovia.

È ovvio che un tale collegamento innovativo con Scena e Tirolo – due comuni ad intensa attività turistica – contribuirebbe fortemente alla riduzione del traffico a Merano. Ricordiamo che i pernottamenti turistici a Scena superano il milione “battendo” così addirittura i pernottamenti record dell’ultimo anno a Merano.

Certo, questa idea di collegamento fra Merano e Scena e Tirolo non è nuova: Si ricorda lo studio Eurac del lontano 2003 e lo studio molto concreto di Bernard Walter, tutti e due sempre sostenuti dai Verdi.

La novità è che ora i tempi sembrano maturi: Le tre giunte dei comuni coinvolti (Merano, Scena e Tirolo) si sono espressi in modo positivo allo studio dell’ ing. Hüsler che propone la realizzazione di una funicolare fra Merano e Scena.

La lista Verdi/Rösch appoggia convintamente questa prospettiva e auspica che si pongano speditamente le condizioni per la realizzazione, essendo convinti che solo in questo modo si può arrivare ad una riduzione sostanziale del traffico in città.

Echte Verkehrsberuhigung durch Standseilbahn

In Hinblick auf den für Ende dieses Jahres geplanten Baubeginn des zweiten Teils der Nord-West-Umfahrung hat der Gemeinderat am 9. März die Weichen für die Errichtung einer Kavernengarage unterm Küchelberg durch private Investoren gestellt. Dieses umstrittene Vorhaben, das Teil des Koalitionsabkommens ist, könnte möglicher Weise in Verbindung mit einem Projekt der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt zur Schaffung einer Straßen unabhängigen Verbindung nach Schenna (z.B. in Form einer Standseilbahn, die den Küchelberg in einem Stollen durchquert) realisiert werden und dadurch neue Perspektiven für die Mobilität in und um Meran eröffnen.

Während sich ein Teil der Koalition und auch andere Parteien im Gemeinderat von der Umfahrung und von der Kavernengarage eine wesentliche Entlastung des Verkehrs in der Stadt erwarten, gehen wir Grüne davon aus, dass diese Vorhaben alleine keine tiefgreifende Lösung bringen werden.

Die Nord-West-Umfahrung wird einen Großteil des Durchzugsverkehrs von der Stadt fernhalten (ca. 15 – 20% des Gesamtverkehrs) während sie den Ziel- und Quellverkehr (80 – 85%) kaum beeinflussen wird. Die Kavernengarage wird nur dann zu einer teilweisen  Verkehrsberuhigung in der Stadt beitragen, wenn statt der in der Garage vorgesehenen Stellplätze an der Oberfläche Rotationsparkplätze verschwinden und Raum schaffen für  Anrainer-Parkplätze, breitere Gehwege und mehr Grün, für ein durchgehendes, sicheres Radwegenetz oder Vorzugsspuren für Busse. Also mehr Lebensqualität durch weniger Autos auf den Straßen der Stadt geboten wird.

Wesentlich größer wäre die Verkehrsberuhigung, wenn man das Vorhaben einer Standseilbahn nach Schenna realisiert und den bestehenden Sessellift nach Dorf Tirol zu einer wetterfesten Verbindung ausgebaut, weil dadurch die Zahl der Autos aus den zwei Touristen-Hochburgen sehr stark reduziert werden könnte.

Im Gemeinderat gibt es immer noch Leute, die zusätzlich zu den Parkgaragen möglichst viele Parkplätze auf den Straßen möchten. Auch von der Standseilbahn nach Schenna sind nicht alle angetan. So meinte etwa Andrea Casolari von der „Civica“, dass die Kavernengarage nicht ausgelastet sein könnte, wenn Touristen aus Schenna mit der Bahn nach Meran fahren. Er nimmt also weiterhin Stau und Verschmutzung in Kauf, weil private Interessen höher eingestuft werden.

Wir Grüne stehen zur Vereinbarung bezüglich Kavernengarage, treten aber mit Nachdruck für die möglichst gleichzeitige Realisierung der Standseilbahn nach Schenna ein und unterstützen eine bessere Sessellift-Verbindung nach Dorf Tirol. Da selbst der zukünftige SVP-Bezirksobmann Zeno Christanell diese umweltfreundliche Verbindung nach Schenna lobt und sie als prioritär einstuft und die Gemeinde Schenna auf deren Verwirklichung drängt, stehen die Zeichen gut, dass auch in Meran diese Chance für eine innovative Lösung genutzt wird.

Wem die Verkehrsberuhigung und die gute Luft wirklich ein Anliegen sind, der darf die Bevölkerung nicht mehr nur mit der Kavernengarage vertrösten.

Toni Ladurner

ALPERIA – Arbeitsplätze für Meran

alperia-logoDer Gemeinderat Meran hat am 13. Februar eine Vereinbarung zu einem neuen Betriebssitz der Alperia in Meran ratifiziert, die das Ergebnis von langen  und zähen Verhandlungen zwischen der Führung von Alperia und den Eigentümern dieser Gesellschaft (Land, Gemeinden Bozen und Meran und der SELFIN) ist.

Wie im Fusionsvertrag zwischen SEL und Etschwerken aus dem Jahre 2015 vorgesehen, hat Meran Anrecht auf den Sitz einer Tochtergesellschaft. Diese, von der Vorgänger-Regierung erstrittene Bestimmung im Fusionsvertrag,  die Hartnäckigkeit von Bürgermeister Paul Rösch und die geschlossene, Parteien übergreifende Haltung des Gemeinderates haben nun dazu geführt, dass Meran spätestens ab 2021 ein neues Dienstleistungszentrum für 250 Beschäftigte in der Nähe des Untermaiser Bahnhofs erhält. Darin werden nicht nur die bisherigen Arbeiter und Angestellten der Edyna GmbH, welche die Netze verwaltet, sondern auch die Alperia-Tochtergesellschaften für den Strom- und Gasverkauf (Alperia Energy) und für die Betreuung des Glasfaserkabelnetzes (Alperia Fiber) angesiedelt. Außerdem ist ein Innovationszentrum für die Bereiche Engerieeffizienz und Forschung (Alperia Research) vorgesehen. Zu den bestehenden 120 Arbeitsplätzen, die alle in Meran bleiben werden, werden noch ca. 130 neue, qualifizierte Stellen in Zukunfts trächtigen Bereichen entstehen. In einem zusätzlichen Entschließungsantrag fordert der Meraner Gemeinderat, im neuen Sitz auch die Möglichkeit für die Ansiedlung einer weiteren Abteilung vorzusehen, welche entweder mit einem Partner (z.B. Uni oder Eurac) oder eigenständig hochwertige Forschung betreiben kann und dass dafür Alperia die notwendigen Geldmittel zur Verfügung stellt.

Diese Vereinbarung, die für Merans Wirtschaft und Arbeitswelt von großer Bedeutung ist und nun hoffentlich zügig umgesetzt wird, kann als teilweise „Entschädigung“ für die Nachteile der Fusion  (statt der versprochenen 10 – 15 Millionen Dividende jährlich sind im Vorjahr nur 2,5 Mill. geflossen) gesehen werden.

Toni Ladurner

Solland Silicon: quale futuro per l’industria a Sinigo?

Toni Ladurner

Toni Ladurner

La Solland Silicon versa in una situazione di difficoltà, anche profonda, ormai da parecchi anni. La cosiddetta “soluzione Pugliese” si è purtroppo rivelata un fallimento totale:

– gli operai sono stati presi in giro da promesse mai mantenute;

– i fondi pubblici investiti non hanno finora sortito nessun effetto positivo;

– la sicurezza degli operai nella fabbrica e della popolazioni di Merano e dei comuni limitrofi è a rischio a causa dell’irresponsabilità dell’attuale proprietario.

Dunque sia i posti di lavoro, e la sorte di centinaia di famiglie, sia la sicurezza e la salute di decine di migliaia di persone sono a rischio.

Che fare?

Anche se il Comune non ha competenze dirette nella gestione della fabbrica e dell’areale e non ha strumenti efficaci per indirizzare in prima persona la politica industriale, ci si deve tuttavia attivare per garantire i diritti dei lavoratori ed il futuro delle loro famiglie. Cosa che è stata fatta attraverso diversi provvedimenti. Il Comune ed il Sindaco in primis devono preoccuparsi anche della sicurezza e della salute pubblica. Perché senza sicurezza non c’è nemmeno lavoro.

A mio avviso bisogna distinguere tra un piano A e un piano B per far fronte concretamente a questo problema. 

Il piano A dovrebbe avere come obiettivo la conservazione e la prosecuzione dell’attività produttiva. E con ciò quello della difesa dei posti di lavoro di questa fabbrica. Per fare questo vanno utilizzate tutte le possibili misure di sostegno (p.e. la cassa integrazione) per il necessario periodo di transizione e nella speranza che si trovi un investitore serio, convinto che il mercato internazionale, poco favorevole alla situazione locale, offra comunque uno sbocco duraturo a questo settore industriale.

Bisogna però pensare sin da ora anche ad un piano B, cioè immaginare un futuro industriale possibilmente diverso per questi operai e per questa zona, visto che le esperienze recenti non hanno alimentato l’ottimismo. È scontato che tutte e due le soluzione richiederanno grandi investimenti: tanto per attirare un nuovo acquirente della Solland, quanto per la riconversione dell’area. La storia di altri stabilimenti (penso tra l’altro alla siderurgia) dovrebbe insegnarci che bisogna immaginare per tempo nuovi scenari. Purtroppo in passato non sono nemmeno stati affrontati seriamente i problemi collegati alla bonifica, problemi che non possiamo rimandare all’infinito.

Lo sviluppo futuro di Merano deve prevedere una molteplicità di attività anche nell’economia. Oltre al turismo, all’agricoltura, all’artigianato e ai servizi, l’industria deve poter avere un futuro certo e deve poter essere considerata parte integrante della città e asse portante dell’economia.

Penso che questo abbia a cuore il nostro Sindaco quando parla di un futuro diverso per gli operai e per la zona industriale di Sinigo. Non si tratta di cancellare una storia e un patrimonio dell’intera città, ma di costruire insieme un futuro industriale più solido e meno impattante per l’ambiente.

Toni Ladurner1.12.2016

 

Meraner Grüne gratulieren Alexander Van der Bellen

C. Kury bei Van der Bellen in Wien

C. Kury bei Van der Bellen in Wien

Die Meraner Grünen gratulieren Alexander Van der Bellen zu seiner Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten und freuen sich sehr über seinen Erfolg. Van der Bellen ist ein großer Südtirol-Freund, der in seiner Zeit als österreichischer Grünen-Chef die Meraner Grünen einmal besucht hat, die ihn als einen sehr sympathischen und humorvollen Menschen kennengelernt haben. Cristina Kury hat den Kontakt aufrecht erhalten und Van der Bellen auch in Wien besucht.

Wir wünschen Alexander Van der Bellen viel Erfolg in seinem neuen anspruchsvollen Amt.

Kallmünz-Parkplatz nur für Anrainer?

Steinach-Viertel

Steinach-Viertel

Die Lista Civica des Ex-Bürgermeisters Balzarini kritisiert die Grünen, die den Vorschlag der Stadtregierung unterstützen, auf dem Gelände des Kallmünzparkplatzes anstelle des derzeitigen Rotationsparkplatzes (Kurzzeitparkplatz), der unweigerlich Verkehr anzieht, einen Parkplatz für Anrainer zu schaffen. Sie schlägt vor, das Areal zu enteignen und einen Kinderspielplatz zu errichten.

Was gut klingt, ist bei näherer Betrachtung unglaubwürdig: Es sei daran erinnert, dass es gerade die Lista Civica war, die vor einigen Monaten alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, damit unter dem Theaterplatz ein „Anrainer-Parkplatzes“ gebaut wird; ein Projekt, das für mindestens zwei Jahre einen der wichtigsten Plätze Merans lahmgelegt und die Ästhetik des Platzes vor dem Stadttheater beeinträchtigt hätte und das vom Gemeinderat klar abgelehnt wurde.

Es sei auch daran erinnert, dass die derzeitige Stadtregierung ernsthaft an der Aufwertung des Steinachviertels arbeitet und dabei auf die Reduzierung der fahrenden und parkenden Autos setzt (siehe dazu die Verbesserungen auf dem oberen Pfarrplatz). Damit dies möglich ist, ist es sinnvoll, den Bewohnern des Viertels die nötigen Parkplätze in der Nähe ihrer Wohnung zu möglichst erschwinglichen Preisen zur Verfügung zu stellen. Deshalb ist auch die von anderer Seite vorgeschlagene Alternative für die Anrainer, sich in die Tiefgarage am Sandplatz einzukaufen aus Preisgründen sicherlich nicht für alle umsetzbar: eine Box kostet dort derzeit 48.000 €.

Weiters sei daran erinnert, dass alle Verkehrsdokumente – auch der derzeit gültige Stadtverkehrsplan, der unter der Ägide des damaligen Vizebürgermeister Balzarini  erlassen wurde – die Schaffung eines Anrainerparkplatzes im Kallmünz vorschlagen.

Auch sei daran erinnert, dass es derzeit keine Entscheidung über Anzahl und Bedingungen für die Benützung des Anrainerparkplatzes gibt. Die populistische Vorrechnung der Lista Civica über hypothetische Einnahmen des Eigentümers ist daher völlig aus der Luft gegriffen.

Cristina Kury