Archiv der Kategorie: Soziales / sociale

Gute Lösungen für Jung und Alt in Meran

Am Montag 3. Juli hat die Stadtregierung einen Beschluss gefasst, der sowohl für die Mittelschüler von Obermais als auch für die Senioren von Meran gute Lösungen bringen wird.

Mit der Entscheidung, das ehemalige Mädchenheim „Maiense“ als Sitz für die Mittelschule von Obermais zu adaptieren, wird ein seit Jahrzehnten anhaltendes Provisorium endlich beseitigt und der berechtigte Wunsch der Obermaiser nach einer zeitgemäßen Schulstruktur erfüllt.

Der Deutschorden, dem die Immobilie gehört, verpflichtet sich, für das Schuljahr 2018/19 ein völlig renoviertes Gebäude mit 12 Klassen, einer Bibliothek und den nötigen Spezialräumen für Musik, Kunst, Informatik und Naturwissenschaften der Schulgemeinschaft zu übergeben.

Wir würden es begrüßen, wenn im Tauschwege die Ordensgemeinschaft das Areal der Stadtgärtnerei in der Innerhoferstraße neben dem Hotel Palace erhalten würde, das demnächst frei werden wird. Der Deutschorden möchte dort ein Pflegeheim für Senioren errichten. Wir haben uns immer dafür eingesetzt, dass ausreichend gute Pflegeplätze für unsere Senioren zur Verfügung stehen. Das Areal liegt wegen seiner Stadtnähe und ruhigen Lage optimal für diese Zweck.

Dieser Beschluss der Stadtregierung, zeigt, dass diese Koalitionsregierung unter Bürgermeister Paul Rösch die Anliegen der jungen Generation und der Senioren sehr ernst nimmt und – allen Unkenrufen zum Trotz – rasche und kreative Lösungen, die noch dazu den Haushalt der Gemeinde wenig belasten, findet.

Bleibt zu hoffen, dass die bürokratischen Hürden ohne Verzögerungen genommen und die angestrebten Lösungen bald Wirklichkeit werden.

Toni Ladurner

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Bürgerbeteiligung konkret

Toni Ladurner

Für die Liste Paul Rösch und die Grünen war die Bürgerbeteiligung ein wichtiges Thema im Wahlkampf und sie ist ein zentrales Element des Regierungsprogramms.
Dass Bürgermeister Paul Rösch, Vizebürgermeister Andrea Rossi und Stadträtin Madeleine Rohrer sich aber auch in der konkreten Politik um effektive  Bürgerbeteiligung bemühen, zeigen die folgenden Beispiele. Von Gemeinderat Toni Ladurner

Verkehrsplan für das Stadtviertel Wolkenstein
Nach Treffen mit dem Stadtviertel-Rat, öffentlichen Infoabenden und einer gemeinsamen Ideensammlung in diesem vom Autoverkehr geplagten Viertel werden nun die Vorschläge für neue Verkehrslösungen – mit Vorrang für Fußgänger/innen und Radfahrer/innen – unter Einbeziehung der Bewohner/innen konkretisiert und die definitiven Maßnahmen beschlossen.
Neugestaltung der Matteotti-Straße
Nach mehreren Aussprachen mit dem Stadtviertel-Rat, den Anrainern und Kaufleuten und nach Einholen eines Gutachtens des Denkmalamtes wurde das bereits von der vorherigen Stadtregierung genehmigte Projekt auf Wunsch der betroffenen Leute in wichtigen Punkten abgeändert und nun in Auftrag gegeben.
Schutzbauten in Gratsch
In Gratsch sind von der Agentur für Bevölkerungsschutz mehrere Maßnahmen gegen Überflutungen und Vermurungen am Burg- und Petererbach geplant. Nachdem Bürgermeister Rösch bereits im Vorfeld mit den betroffenen Grundeigentümern verschiedene Fragen besprochen hatte, sind Mitte Oktober bei einem Informationsabend, bei dem auch die Bürgermeister von Algund und Tirol anwesend waren,  die geplanten Maßnahmen zur Diskussion gestellt worden, bevor weitere Schritte unternommen werden.
Abfall-Entsorgung
Stadträtin Rohrer und der Direktor der Stadtwerke, Dr. Vitalini, sind sich bewusst, dass wirksame und Kosten sparende Maßnahmen zur Abfall-Entsorgung nur unter Einbeziehung der Bevölkerung Erfolg versprechend sind. Daher sind im Juni entsprechende Treffen mit dem Stadtviertel-Rat von Sinich aufgenommen worden, um die seit Jahren ungelöste Frage des Standortes des zweiten Presscontainers und des Mini-Recyclinghofes zu klären. Die Reaktion und die Proteste von Anrainern auf erste Vorschläge werden Ernst genommen, indem Vorschläge für alternative Standorte sorgfältig geprüft und letztlich die betroffenen Bürger/innen bei einer Befragung über den besten Standort entscheiden können.
Jugendbeirat
Obwohl es bei der Neuwahl einige Schwierigkeiten gegeben hatte und die Konstituierung mit etwas Verspätung zustande kam, haben der Vorsitzende des Jugendbeirates, Daniela Di Lucrezia und andere Vorstandsmitglieder bei der  Gemeinderatssitzung am 19. Oktober ein positives Bild über die Ziele und Aktivitäten dieses Gremiums gezeichnet. Die Begeisterung und Motivation der Jugendlichen und die Beharrlichkeit von Vizebürgermeister Rossi, der mit der Ernennung eines Moderators eine gute Entscheidung getroffen hatte, haben zu dieser ermutigenden Entwicklung geführt.
Beirat für Migranten und Vertretung im Gemeinderat
Am 19. Oktober hat auch der Vorsitzende dieses Beirates, Diaby Bassamba, im Gemeinderat die Gelegenheit erhalten, Bericht zu erstatten und Anliegen der neuen Meraner Bürger vorzubringen. Ein aktiver, von Politik und Verwaltung, unterstützter Beirat und eine gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat können die Bedingungen für die Integration der Migranten in unsere Gesellschaft verbessern. Daher werden wir auch den Vorschlag von Vizebürgermeister Rossi, für diesen Beirat eine Vertretung ohne Stimmrecht im Gemeinderat zu schaffen, unterstützen.
Reglement für Volksabstimmungen
Nach der Abänderung der Gemeindesatzung bezüglich Volksabstimmungen war eine Überarbeitung des entsprechenden Reglements erforderlich. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Vizebürgermeister Rossi hat einen ersten – auf der Homepage der Gemeinde veröffentlichten – Vorschlag erstellt, der demnächst mit den verschiedenen Beiräten und mit Vertretern der Initiative für mehr Demokratie besprochen und bei einer Bürgerversammlung am 24. November zur Diskussion gestellt wird.

Der Prozess der Bürgerbeteiligung verläuft nicht immer einfach und konfliktfrei, das beweisen neben den Protesten in Sinich auch die Auseinandersetzungen um die Gestaltung der Matteotti-Straße oder die Einwände zur Verkehrsberuhigung im Steinach-Viertel. Vielleicht sind es aber gerade solche schwierigen Situationen mit einer z.T. mehrjährigen Vorgeschichte, die wertvolle Erfahrungen zur Verbesserung der Informations- und Debatten-Kultur liefern können.

Toni Ladurner, 25.10.2016

NEIN zum Bettenabbau in der Meraner Geriatrie! NO alla riduzione dei posti letto nella geriatria dell’ospedale di Merano!

geriatrieIeri il Consiglio comunale di Merano ha approvato all’unanimità una mozione iniziata da Cristina Kury (Rösch-Verdi/Grüne) e Gerhard Hölzl (SVP) che sollecita le autorità sanitarie della Provincia a rinunciare a qualsiasi tentativo di ridurre i posti letto nel reparto di geriatria (vedi sotto).

Gestern wurde im Meraner Gemeinderat  einstimmig folgender Beschluss (auf Initiative von Cristina Kury [Rösch-Grüne/Verdi] und Gerhard Hölzl [SVP]) angenommen:

„Kürzlich ist im Internetportal „Salto“ ein Artikel erschienen, der von einer möglichen Reduzierung (Halbierung) der Anzahl der Betten in der Geriatrieabteilung in Meran sprach. Als Grund für die Reduzierung der Betten wurde die fehlende Sicherheit für die Patienten angeben, die auf mangelndes Pflegepersonal (Folge der Umstrukturierung?) in der Abteilung zurückzuführen sei.

Diese mögliche Reduzierung von Betten, die für Meran äußerst notwendig sind, ist für viele Menschen nicht nachvollziehbar:

  1. Die Geriatrieabteilung in Meran umfasst derzeit 38 Betten, die zu über 100 Prozent ausgelastet sind. Die Verweildauer der PatientInnen ist weniger als 9,5 Tage.
  2. Die Anzahl der mit dem Krankenhaus konventionierten „Betten“ der Klinik Martinsbrunn ist bereits vor Jahren merklich gekürzt worden. Ca. 20 Betten sind ersatzlos abgebaut worden. Weitere Betten sollen angeblich abgebaut werden.
  3. Es ist davon auszugehen, dass in Folge der demographischen Entwicklung der Bedarf an Betten für gebrechliche alte Menschen weiterhin im Steigen ist.
  4. Das Argument, dass auf Grund des mangelnden Pflegepersonals die Anzahl der Betten zu kürzen seien, ist nicht nachzuvollziehen: Wenn die Anzahl der Betten – wie in Meran – dringend gebraucht werden – ist der Pflegeengpass zu beseitigen, und nicht die Betten.

Aus den oben angegeben Gründen fordert der Gemeinderat die Verantwortlichen auf, von jeglicher Kürzung der Anzahl der Betten der Geriatrieabteilung abzusehen.

Weiters wird ersucht, dass die Stadtverwaltung kontinuierlich über die zukünftigen geplanten Schritte im Rahmen der „Umstrukturierung“ des Meraner Krankenhauses informiert wird.

Diese Stellungnahme geht an

  • Landesrätin Martha Stocker
  • die Direktion des Sanitätsbetriebs
  • die Direktion des Gesundheitsbezirkes Meran

Meran, am 21. Oktober 2015“

Meran: eine seniorengerechte Stadt?

DSCN0511klWie kann ich so lange wie möglich in meinen vier Wänden leben? Welche Dienstleistungen sind verfügbar? Bekomme ich sicher einen Pflegeplatz, wenn ich ihn brauche?

Diese und viele andere Fragen wurden auf einer gut besuchten Gesprächsrunde besprochen, die von der Liste Rösch/Grüne organisiert wurde. Als Referenten teilgenommen haben Frau Dr. Ingrid Ruffini, Ärztin der Geriatrie, Herr Dr. Heinrich Tischler, Ex-Primar der Rehabilitation und die beiden GemeinderätInnen Cristina Kury und Gabriella Job.

Paul Rösch ging in seiner Einleitung auf die Wichtigkeit ein, Meran zu einer seniorengerechten Stadt zu machen, in der man ohne Ängste und in Würde alt werden kann.
Frau Dr. Ruffini und Dr. Tischler, beide Experten und vor allem profunde Kenner der Bedürfnisse von Senioren und ihrer Angehörigen erläuterten die wichtigsten Schritte, die getan werden müssen und verwiesen auf positive Beispiel in anderen Gemeinden.
Cristina Kury und Gabriella Job, beide aktive Gemeinderätinnen, berichteten von ihren Zielen im Gemeinderat und von der Wichtigkeit, die Senioren kontinuierlich in Ent­scheidungen, die sie betreffen, einzubeziehen.

Die wichtigsten Ziele für eine innovative Politik für Senioren, die im Laufe der Gesprächsrunde geäußert wurden und für die sich die Liste Rösch/Grüne einsetzen will, kann folgendermaßen kurz zusammengefasst werden:

  • Die Bedürfnisse der Senioren sind in der gesamten Stadtplanung mit zu berücksichtigen, so zum Beispiel: sichere Gehwege, die auch mit Rollator oder Rollstuhl zu benützen sind, ein öffentliches Verkehrsnetz mit seniorenfreundlichen Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten, das alle Stadtteile mit der Innenstadt verbindet, Treffpunkte in den verschiedenen Stadtteilen (Sinich, Untermais, Obermais).
  • Die Senioren sollen so lange wie möglich in ihren 4 Wänden leben können. Es braucht eine effiziente Beratungs- und Informationsstelle; weiters braucht es aktive Hilfe, um die Wohnung seniorengerecht zu gestalten, gesicherte, qualitativ hochwertige Dienstleistungen, die auch im Paket zu erhalten sind.
  • Wenn das Leben in der eigenen Wohnung zu beschwerlich ist, soll eine genügende Anzahl an GESCHÜTZEN Altenwohnungen zur Verfügung stehen: Sie sichern eine Betreuung im Bedarfsfall und ermöglichen gleichzeitig autonomes Wohnen mit Privatsphäre. Bewährt hat sich dabei die Kombination von Seniorenwohnungen mit einer Tagesstätte.
  • Für jene Menschen, die kontinuierlich intensive Pflege brauchen (und nur für diese!) muss zeitgerecht ein Pflegeplatz in einem Heim in ihrer Heimatstadt gesichert sein. Dabei ist neben einer guten medizinischen Versorgung auch auf eine ansprechende Atmosphäre zu achten. In den Nach­bargemeinden gibt es gute Beispiele dafür. Der Zugang zu den Pflegeheimen muss nach objektiven Kriterien geregelt sein: wer die Hilfe am nötigsten braucht, hat das Vorrecht.
  • Neue Wege für neue Wohnformen im Alter sind zu erproben. Der Komplex Zarenbrunn wäre für ein landesweites Pilotprojekt dazu geeignet sein.

 

Merano: città a misura di anziani?

DSCN0517klCome posso vivere il più lungo possibile a casa mia? Quali servizi mi sono garantiti? Troverò un posto in una struttura, quando ne avrò bisogno?

Queste e molte altre domande sono state discusse durante un incontro organizzato dalla lista Rösch/Verdi, al quale hanno partecipato la dottoressa Ingrid Ruffini, medico geriatra, il dottor Heinrich Tischler, ex primario del reparto di riabilitazione, e le consigliere comunali Cristina Kury e Gabriella Job.

Paul Rösch, nella sua introduzione, ha sottolineato l’importanza di una politica a misura di anziani, per garantire loro una vita serena e dignitosa.
La dottoressa Ruffini e il dottor Tischler, esperti conoscitori dei bisogni sia degli anziani sia dei loro familiari, hanno illustrato i punti essenziali per poter creare una città a misura di anziani, fornendo anche esempi positivi di altri comuni.
Le due consigliere Cristina Kury e Gabriella Job hanno illustrato gli obiettivi che hanno ispirato il loro lavoro in consiglio comunale sottolineando la necessità di un sempre maggiore coinvolgimento degli anziani nella pianificazione.

Gli obiettivi principali emersi per una politica innovativa per gli anziani si possono riassumere così:

  • Ogni nuova misura di pianificazione della città deve tenere conto dei bisogni degli anziani.
    Alcuni esempi sono: la cura dei marciapiedi, rendendoli sicuri anche per chi ha bisogno di una sedia a rotelle e di un deambulatore, il trasporto pubblico con entrate e uscite a misura di anziani ,che collega ogni quartiere col centro ed infine centri diurni collocati anche nei quartieri (Sinigo, Maia Bassa, Maia Alta).
  • Agli anziani deve essere garantita la possibilità di vivere il più lungo possibile nel proprio appartamento. Serve un’informazione centralizzata su tutti gli aspetti essenziali, dalla salute, ai servizi, ai sussidi. Serve un aiuto efficiente per adattare la propria abitazione ai bisogni, come per esempio l’eliminazione di barriere architettoniche. Servono servizi esterni garantiti di alta qualità, fruibili anche in forma di pacchetto.
  • Se la vita nel proprio appartamento diventa troppo faticosa, deve essere a disposizione un numero sufficiente di abitazioni per anziani veramente PROTETTE per garantire un’assistenza sanitaria in caso di bisogno, assicurando nello stesso tempo una vita autonoma e privata. L’abbinamento di strutture protette con centri diurni ha dato buoni risultati.
  • A quegli anziani che hanno bisogno di un’assistenza intensiva (e solo per quelli!) deve essere garantito tempestivamente un posto in una struttura nel proprio comune di residenza dove, oltre ad un ottimo servizio sanitario, venga offerto anche un ambiente curato.
    Ci sono ottimi esempi nei comuni vicini. L’accesso a queste strutture deve essere organizzato secondo criteri oggettivi: chi ne ha più bisogno abbia la precedenza!
  • Bisogna pensare a nuovi progetti abitativi per gli anziani. Il complesso Zarenbrunn sarebbe idoneo per istituirvi un progetto pilota per l’intera provincia.

 

 

Gemeinde Meran: Rückschau auf die letzten 5 Jahre

Haisrainer PKDie Grünen sind aus den Gemeinderatswahlen 2010 als zweitstärkste politische Kraft hervorgegangen. Nach ihrer Entscheidung, eine „Alibi“-Regierungsbeteiligung auszuschlagen, haben sie konstruktiv Oppositionspolitik betrieben: sie haben zahlreiche Vorschläge eingereicht und seriös und mit Sachkenntnis die Tätigkeit der Mehrheit kontrolliert.

Hier kurz einige Beispiel für Entscheidungen der Mehrheit, die ohne uns Grüne wohl nicht oder mit anderem Schwerpunkt gefasst worden wären.

  • Der Skandal von „Kaufleute aktiv“. Zwar wurde ein Untersuchungsausschuss abgelehnt, aber ohne Recherchen, Einberufung von Sondersitzungen und öffentlichen Appellen von den Grünen wäre die Sache wohl unter den Tisch gekehrt worden. Erst im Jänner dieses Jahres sind nun die gesamten, zuviel ausbezahlten Beiträge zurückgefordert worden.
  • Der Einsatz gegen Glückspielautomaten. Wir haben immer wieder auf das Meraner Defizit im Befolgen der Landesnormen hingewiesen. Die Folge dieser Nichtbeachtung: Meran ist die spielfreudigste Gemeinde Südtirols. Jüngst hat der Bürgermeister (wohl eine Reaktion auf unsere Pressekonferenz im Jänner) angekündigt, man würde den 3. Mahnbrief an die Bars mit Spielautomaten in sensiblen Zonen schreiben. Wir haben uns auch tatkräftig dafür eingesetzt, dass der Plan für sensible Zonen vervollständigt wird. Und siehe da. Plötzlich ist auch der Pferderennplatz als sensible Zone eingetragen.
  • Das Kino. Die Grünen haben mit einer Petition an die 4.000 Unterschriften gesammelt, sonst wäre es wohl bei der bloßen Ankündigung geblieben.
  • Die mangelnde Anbindung der Innenstadt an die Öffentlichen Verkehrsmittel. Die Entscheidung, die öffentlichen Verkehrsmittel aus der Innenstadt gänzlich auszusperren, hat große Kritik hervorgerufen; es wurde sogar eine Petition für einen Anschluss der Innenstadt an das öffentliche Verkehrsnetz eingereicht. Zwar beharrt die derzeitige Mehrheit immer noch auf ihrer Entscheidung, aber im Wahl­programm der SVP wird eine Lösung in unserem Sinne angekündigt.
  • Die Seniorenpolitik: Wir haben uns in der gesamten Legislatur für eine seniorengerechte Stadtplanung und für seniorengerechte Unterkünfte eingesetzt und entsprechende Missstände angeprangert. Wir freuen uns, dass in dieser Wahlkampagne den Senioren endlich die nötige Aufmerksamkeit zukommt. Unsere Kritik im Vorfeld des Verkaufs von Zarenbrunn und an der übereilten Aussiedlung der Senioren aus der Villa Petersburg sind durch die Entwicklung klar bestätigt worden. Die Villa Petersburg (Außenstelle der Pitschstiftung) steht seit über einem Jahr leer, während in Meran weiterhin Pflegenotstand herrscht und unsere Senioren in umliegenden Gemeinden um Unterkunft betteln müssen. Aber etwas haben wir doch bewirkt: die von uns massiv geforderte einheitliche Zugangsliste zu Altersheimen und Pflegeeinrichtungen, die noch vor drei Wochen im Gemeinderat abgelehnt wurde, scheint im SVP-Wahlpapier ebenso auf wie die Unterstützung von generationsübergreifenden Wohnmodellen.
  • Raumordnung. Der von uns seit 10 Jahren geforderte Gestaltungsbeirat ist endlich eingesetzt worden. Wir hoffen, dass seine Arbeit in den nächsten Jahren Wirkung zeigt. Wir stellen auch mit Genugtuung fest, dass der Antrag, das Hotel Europa / Splen­did um einen Stock zu erhöhen, derzeit kein Thema ist.
  • Umsetzer für Handys: In der letzten Sitzung hat die Mehrheit unseren Antrag angenommen, dass die Verwaltung alles tun soll, in historischen Ortskernen die Aufstellung dieser Antennen zu verhindern. Die Grünen werden sich dafür einsetzen, dass in Meran ein Plan der sensiblen Zonen ausgearbeitet wird, in denen das Aufstellen von Antennen aus gesundheitlichen oder aus landschaftlich-architektonischen Gründen verboten ist.
  • Pferderennplatz: Die Grünen haben zahlreiche Missstände unter Führung der Meran/Mais AG aufgedeckt und den Rechnungshof informiert. Die Gemeinde bemüht sich jetzt wenigstens, die Bankgarantien (MIC) einzuholen.

Wir Grüne werden uns in der neuen Legislatur dafür einsetzen, dass die zahlreichen Projekte in der Warteschleife (zum Beispiel die Verabschiedung des Masterplans, die Schaffung von Einrichtungen für Senioren, der dringend notwendige Bau der park and ride-Tief­garage am Bahnhof zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel, die Verbesserung am Fahrrad- und Fußgängerwegenetz) zügig umgesetzt werden.

Wir hoffen,

dass ein neuer politischer Stil des fairen Miteinanders ins Rathaus einziehen wird und die Mitsprache der BürgerInnen generell gestärkt wird (Reform des Gemeindestatutes).

Wir stellen mit Genugtuung fest,

dass eine Reihe von Vorschlägen der Grünen, die bis vor kurzem abgelehnt wurden, Eingang ins Wahlprogramm der SVP gefunden haben (Beispiele: neue Schulmodelle zur Ver­besserung des Spracherwerbs; die Schaffung von universitäre Einrichtungen, Spielplätze in jedem Viertel; die Anbindung der Innenstadt ans öffentliche Verkehrsnetz; die einheitliche Zugangsliste zu Alters- und Pflegeheimen; die Gis-Erleichterung für die Altstadt.).

Wir hoffen, dass diese Ankündigungen den 24. Mai überleben.

Cristina Kury

Comune di Merano: Breve bilancio dell’ultima legislatura

Gemeinderatsfraktion in MeranNoi Verdi siamo usciti dalle ultime elezioni comunali nel 2010 come seconda forza politica della città. Dopo la nostra decisione di declinare l’invito (alibi) dalla SVP di partecipare al governo della città, abbiamo fatto un’opposizione seria e costruttiva presentando numerose proposte e praticato un accurato controllo sull’uso delle risorse pubbliche.

Citiamo alcuni esempi di decisioni della maggioranza che senza i Verdi sarebbero stati presi in altro modo o non presi affatto.

  •  Lo scandalo “Kaufleute aktiv”. Anche se la maggioranza ha negato l’istituzione di una commissione d’inchiesta, le nostre ricerche accurate in merito, le convocazioni di sedute straordinarie del consiglio comunale e i nostri appelli pubblici hanno fatto in modo, che non si poteva insabbiare totalmente lo scandalo. Ricordiamo che solo a gennaio di quest’anno la mag­gioranza ha richiesta la restituzione totale della somma dei contributi elargiti non lecitamente.
  • Il nostro impegno contro le slot machines. Per tutta la legislatura abbiamo criticato il fatto che le norme provinciali venivano disattese. La conferma che Merano è il comune con il maggior numero di slot machines pro abitante è la triste conferma. Poco tempo fa il sindaco (probabilmente reagendo alla nostra conferenza stampa in gennaio) ha annunciato di avere mandato finalmente l’ultimo avviso ai Bar con slot machines situate in zone sensibili. Ci sia­mo battuti anche per il completamento del piano delle zone sensibili. E – guarda caso – nell’ultima stesura è compreso anche l’ippodromo fra le zone sensibili.
  • Il cinema. I Verdi hanno lanciato una petizione per l’apertura di un cinema a Merano raccogliendo quasi 4000 firme. Questa petizione era probabilmente la spinta decisiva per affrontare seriamente la questione e di non accontentarsi degli annunci ripetuti per anni.
  • Il mancato collegamento del centro con la periferia con mezzi pubblici. La decisione di eliminare totalmente i mezzi pubblici dal centro è stata criticata duramente da molte persone (fra cui, oltre i commercianti, in primo luogo categorie “deboli” come anziani, handicappati); è stata portata avanti addirittura una petizione per il ripristino del collegamento. Anche se l’attuale maggioranza ancor’oggi insiste sulla decisione presa, nel programma del SVP si annuncia una soluzione che va nella direzione da noi auspicata in varie occasioni (dibattito pubblico, convocazione di seduta straordinaria del consiglio comunale) .
  • La politica degli anziani: Ci siamo impegnati per tutta la legislatura per una pianificazione della città a misura degli anziani e per un numero adeguato di alloggi e posti letto per persone bisognose di cura criticando l’inerzia dell’amministrazione. Siamo contenti che in questa campagna venga attribuito la giusta attenzione al problema. Per quanto riguarda Zarenbrunn, i fatti verificatesi sino ad oggi confermano la ragionevolezza del nostro appello di non vendere il complesso alla provincia e la nostra critica al trasferimento affrettato degli anziani alloggiati nella Villa Petersburg (dependance della PITSCH). La Villa Petersburg è inutilizzata da più di un anno mentre i nostri anziani per l’emergenza che vige a Merano devono chiedere ospitalità nei comuni dei dintorni con tutti i problemi connessi sia per le persone sradicate dal loro ambiente abituale sia per i loro parenti ed amici. Eppure anche in questo campo siamo riusciti a smuovere le acque: la nostra richiesta che il comune predisponga una lista unitaria per l’accesso alle case di cura garantendo criteri equi per tutti e precedenza ai più bisognosi di cura, che è stata bocciata tre settimane fa in consiglio comunale (convenzione Martinsbrunn), ora appare come proposta nel programma elettorale del SVP accanto all’impegno per la creazione di nuovi modelli abitativi tipo co-housing (anche questa proposta è stata bocciata in consiglio appena 3 settimane fa).
  • Urbanistica. Finalmente è stata istituita la consulta sull’assetto urbanistico (Gestaltungsbeirat) che noi stiamo chiedendo da 10 anni. Confidiamo che sia un sostegno valoroso per il miglioramento della qualità edificatoria in città. Constatiamo con soddisfazione che – almeno al momento – la proposta di costruire un ulteriore piano sull’Hotel Europa-Spendid in piazza teatro è stata accantonata.
  • Le antenne per la radiofonia: Nell’ultima seduta del consiglio comunale la maggioranza ha approvato la nostra richiesta di fare il possibile che nei centri storici vengano evitate le istallazioni di queste antenne. I Verdi si impegneranno nella prossima legislatura, di varare un piano di zone sensibili (previsto dalle normative provinciali), nelle quali sia per motivi di tutela per la salute sia per motivi paesaggistici – architettonici le istallazioni vengano proibite.
  • Ippodromo: Dati alla mano i Verdi hanno smascherato e denunciato varie volte il malgoverno della Merano Maia informando addirittura la corte dei conti. Ora l’amministrazione tenta almeno di recuperare una parte della fidejussione della MIC.

Noi Verdi ci impegneremo nella prossima legislatura, che i numerosi progetti rimasti incompleti vengano ultimati al più presto (per esempio la delibera del Masterplan, la messa a disposizione di strutture per anziani, la urgente costruzione del parcheggio “parc and ride” alla stazione per incentivare il passaggio dalla macchina privata al mezzo pubblico, il miglioramento della rete per bici e pedoni).

Speriamo che nella prossima legislatura venga praticato un nuovo stile politico: si prendano in seria considerazione tutte le proposte indifferentemente da chi le proponga e si creino la base di una vera partecipazione dei cittadini partendo da una riforma dello statuto.

Constatiamo con soddisfazione che molte proposte dei Verdi, bocciate anche ultimamente, vengono riprese nel programma elettorale della SVP (ed altri). Alcuni esempi: nuovi modelli scolastici per il miglioramento dell’apprendi­mento della seconda lingua; la creazione di strutture universitarie; campi da gioco per bambini in ogni quartiere; collegamento del centro città alla rete dei trasporti pubblici, una lista unitaria per l’accesso alle case di ricovero e cura, la riduzione dell’IMI per immobili sotto tutela…

Siamo curiosi di vedere se e quali di tutte queste proposte riusciranno a sopravvivere anche dopo il 24 maggio.

Cristina Kury