Archiv der Kategorie: Protest

Wahl der Verwaltungsräte in Gesellschaften mit Gemeindebeteiligung

Die Grünen fordern

  1. dass die Verwaltungsräte in den Betrieben mit Gemeindebeteiligung weiterhin vom Gemeinderat gewählt werden; die Entmachtung des Gemeinderates, wie es die Reform der Gemeindeordnung vom Februar dieses Jahres vorsieht, ist entschieden abzulehnen.
  2. dass vor der Wahl Kriterien der Eignung der KandidatInnen erlassen werden, um eine möglichst professionelle Verwaltung zu garantieren. Dazu richten die Grünen eine Petition an den Bürgermeister, für die sie Unterschriften sammeln.

Zu 1) Wozu braucht es eigentlich noch einen Gemeinderat?

Die Kompetenzen des Gemeinderates sind durch die Reform des Jahres 1993 einschneidend  verringert worden. Dadurch ist – wie vielfach festgestellt wurde – das Interesse an der demokratischen Mitbestimmung auf Gemeindeebene gesunken. Umso wichtiger ist es, die Kompetenzen des Gemeinderates, wie sie unter Artikel 13 der Gemeindeordnung aufgelistet sind, beizubehalten und eventuell auszuweiten. Deshalb kommt es einem demokratischen Handstreich gleich, wenn einer der wesentlichen Punkte (Ernennung und Abberufung der eigenen Vertreter in Betrieben mit Gemeindebeteiligung) ohne öffentliche Diskussion im Regionalrat abgeändert wird und diese Kompetenz dem Gemeinderat (wohlgemerkt: nur in den Gemeinden über 13.000 Einwohner) entzogen und dem Gemeindeausschuss übertragen wird. Bereits diese Beschränkung auf die „großen“ Gemeinden spricht Bände. Während in den kleinen Gemeinden (häufig ist die SVP unter sich) man sich weiter unter Einbeziehung aller Kräfte im Gemeinderat um demokratischen Konsens bemühen will, ist das bei den „großen“ unerwünscht. Die Kompetenzen des Gemeinderates je nach Größe unterschiedlich zu regeln, ist auch vom rechtlichen Standpunkt aus problematisch.  Weiters inakzeptabel ist folgender Umstand: Einige Betriebe mit Gemeindebeteiligung legen in ihrem Statut fest, das ein Vertreter der Minderheit im Verwaltungsrat vertreten sein muss (so zum Beispiel die Etschwerke). Dieser Vertreter soll nun also auch von der Mehrheit nominiert werden?

Die Grünen fordern mit aller Entschiedenheit, dass die anstehende Wahl der Verwaltungsräte vom Gemeinderat vorgenommen wird. Siehe dazu auch die rechtlichen Überlegungen im Anhang.

Zu 2)

Damit die Betriebe mit öffentlicher Beteiligung effizient verwaltet werden können, braucht es neben dem Einsatz auch die nötigen Sachkenntnisse im jeweiligen Fachbereich. Die Grünen drängen darauf, dass vor den demnächst anstehenden Wahlen Kriterien festgelegt werden, um die Eignung der KandidatInnen zu bewerten und eine professionelle Verwaltung zu garantieren.

Die Ernennung der VerwalterInnen muss transparent und nachvollziehbar sein. Die Möglichkeit eines Vergleichs zwischen den AnwärterInnen in Bezug auf Qualifikationen und einschlägige Berufserfahrung erscheint als notwendig, um Qualität zu sichern und rein politische Ernennungen zu vermeiden.

Dazu richten die Grünen eine Petition an den Bürgermeister, für die sie an folgenden Terminen bei ihrem Standl (Gazebo) in der Sparkassenstraße Unterschriften sammeln :

Dienstag 16. April und Donnerstag 18. April, jeweils von 10 bis 12,30 Uhr.

Sie laden die BürgerInnen dazu ein.

 Erklärung:

Zu 1)

Zwar sieht die im Februar 2013 verabschiedete Abänderung der Gemeindeordnung folgende Regelung vor. “In den Gemeinden der Provinz Bozen mit einer Bevölkerung von mehr als 13.000 Einwohnern beschließt der Gemeindeausschuss, in Abweichung von den Bestimmungen laut Artikel 13, Absatz 2m) die Ernennung, Namhaftmachung und Abberufung der eigenen Vertreter bei Körperschaften, Betrieben und Einrichtungen, die … von diesen abhängen oder deren Aufsicht unterliegen.“

Diese Regelung kann aber in Meran – zumindest bei unveränderter Satzung – nicht angewandt werden. Denn der Artikel 12 der Gemeindeordnung mit dem Titel „Gemeinderat“ besagt im Absatz 7, dass immer dann, wenn die Gemeinde Vertreter in Körperschaften, Kommissionen und Organen zu wählen hat, müssen diese mit beschränktem Votum gewählt werden, wenn aufgrund des Gesetzes, der Satzung oder Verordnung auch Mitglieder der politischen Minderheit bestellt werden.

Und eben dies besagt die Satzung der Gemeinde Meran im Artikel 15, 5. Absatz: „Dem Gemeinderat steht ferner Folgendes zu:“ (im 4. Aufzählungszeichen) „die Ernennung, Namhaftmachung und Abberufung der eigenen VertreterInnen in Körperschaften, Betrieben und Einrichtungen, die im Rahmen der Stadtgemeinde tätig sind oder auch von der Stadtgemeinde abhängen oder kontrolliert werden, vorzunehmen, wobei eine angemessene Vertretung der im Gemeinderat anwesenden politischen Minderheiten zu gewährleisten ist. Die Wahl erfolgt nach dem Verfahren des beschränkten Stimmrechtes im Sinne des oben zitierten Artikel 12, Absatz 7“ der Gemeindeordnung, der  – da nicht verändert – nach wie vor Gültigkeit hat.

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Nomina dei rappresentanti dei comuni nelle società partecipate

I Verdi chiedono

  1. che i rappresentanti dei comuni nelle società partecipate continuino ad essere eletti come finora dal Consiglio comunale; lo “scippo” delle attribuzioni del Consiglio comunale perpetrato dalla riforma della legge sull’ordinamento dei comuni passata nel febbraio di quest’anno è un grave attacco alle prerogative del Consiglio e va decisamente respinta.
  2. che prima della nomina si deliberino criteri chiari e trasparenti sulle qualifiche dei membri dei cda al fine di garantire la professionalità. I Verdi presenteranno al Sindaco una petizione per la quale nei prossimi giorni verrà fatta una raccolta di firme pubblica.

Considerazioni sul punto 1:

La riforma del 1993 ha ridotto in modo drastico le competenze del consiglio comunale. In tal modo – come è stato fatto notare da più parti – è calato anche l’interesse per la partecipazione alla vita politica a livello locale. Risulta dunque essenziale mantenere in essere le competenze rimaste al consiglio comunale (art. 13 dell’ordinamento dei comuni), ed anzi estenderle. È perciò inaccettabile lo scippo di un importante competenza, e cioè la nomina dei rappresentanti dei comuni nei cda delle società partecipate che viene tolta al consiglio comunale per essere trasferita alla giunta comunale (NB. solo nei comuni sopra i 13.000 abitanti). Il fatto che la nuova norma sia limitata ai comuni maggiori la dice lunga sul perché di tale modifica. Nei comuni minori (spesso con consiglieri tutti SVP) ci si dovrà sforzare anche in futuro a trovare un largo consenso, mentre ciò pare che sia indesiderato in quelli maggiori. Risulta intanto piuttosto dubbia sul piano giuridico tale distinzione tra comuni minori e comuni maggiori. Inoltre vi è un’altra circostanza inaccettabile: alcune società prevedono la rappresentanza delle opposizioni nel cda (per es. AE). Sarà la giunta (e dunque la maggioranza) a nominare anche il rappresentante delle opposizioni? I Verdi chiedono con forza che le nomine vengano fatte in consiglio comunale (vedi anche le considerazioni giuridiche più avanti).

Considerazioni sul punto 2:

Per amministrare bene le aziende pubbliche non basta l’impegno, ci vuole anche la competenza: I Verdi chiedono con forza (e da tempo) che vengano fissati dei criteri trasparenti e chiari (prima delle nomine che avverranno a breve) in modo che la scelta possa avvenire in base alla valutazione della competenza professionale delle persone proposte. Solo se si possono mettere a confronto le qualifiche e l’esperienza professionale è possibile fare scelte che garantiscano la qualità ed evitino le nomine meramente politiche.

A tal fine i Verdi rivolgono al sindaco una petizione per la quale raccoglieranno le firme in via Cassa di Risparmio nelle date sotto riportate.

 martedì 16 aprile e giovedì 18 aprile, dalle 10 alle 13 presso il gazebo dei Verdi

I cittadini sono invitati a partecipare.

 Spiegazione giuridica:

Ad 1)

Anche se la modifica dell’ordinamento dei comuni approvata in febbraio prevede per la provincia di Bolzano che nei comuni con una popolazione superiore ai 13.000 abitanti la giunta comunale provvede alla nomina, in deroga all’articolo 13 comma 2m, la nomina e la revoca dei propri rappresentanti negli enti, nelle aziende e nelle istituzioni che dipendono da essi o sono soggetti alla propria sorveglianza, tale norma non può essere applicata  nel comune di Merano – perlomeno non senza andare contro lo Statuto del comune stesso. Poiché all’art. 12 dell’ordinamento dei comuni al titolo Consiglio comunale comma 7 si stabilisce che allorquando il comune deve nominare i propri rappresentanti negli enti, nelle commissioni e negli organismi tale nomina deve avvenire mediante la modalità del voto limitato quando la legge, lo Statuto o una ordinanza preveda l’elezione di un rappresentante delle opposizioni.

Ed è proprio questo il caso dello Statuto del comune di Merano che all’art. 15, comma 5 prevede tra le funzioni del consiglio comunale quella di “procedere alla nomina, designazione e revoca dei/lle propri/e rappresentanti presso enti, aziende ed istituzioni operanti nell’ambito del Comune, ovvero anche da esso dipendenti o controllati, garantendo una adeguata rappresentanza delle minoranze politiche presenti nel Consiglio mediante l’adozione del sistema del voto limitato ai sensi dell’articolo 12 comma 7 del decreto del presidente della Regione 1 febbraio 2005, n. 3/L”. Tale articolo non è stato modificato e dunque rimane in vigore.

Verwaltungsrat der Etschwerke: Frauenpräsenz muss endlich garantiert werden!

frauWann wird endlich dem Urteil des Verwaltungsgerichtes Bz (hinterlegt am 17.07.2012) Rechnung getragen und Frauen in den Verwaltungsrat entsendet?

 

 

 

Vorgeschichte:

  • In den Verwaltungsrat der Etschwerke sind als Vertreter der beiden Eigentümergemeinden Meran und Bozen ausschließlich Männer nominiert worden.
  • Das Verwaltungsgericht Bozen hat dem von der Gleichstellungrätin eingebrachten Rekurs gegen diese Entscheidung angenommen, da sie die Bestimmungen zur Wahrung der Chancengleichheit verletzt (Urteil 256/2012 und 257/2012 hinterlegt am 17. Juli 2012).
  • der Gemeinderat von Meran hat am 1. August 2012 einstimmig den folgenden Beschluss gefasst: „Der Gemeinderat fordert den Bürgermeister auf, schnellstens dem Urteil Rechnung zu tragen und dafür zu sorgen, dass eine Frau als Vertreterin der Gemeinde in den Verwaltungsrat der Etschwerke entsendet wird.“

Seit diesem Beschluss sind nun fast zwei Monate vergangen. Es ist höchst an der Zeit, dass der Bürgermeister seiner Verpflichtung nachkommt.

Die Grünen fordern den Bürgermeister auf, schnellsten zu handeln, damit

    1. die gesetzlich vorgesehen Frauenpräsenz im Verwaltungsrat der Etschwerke endlich garantiert wird und
    2. Gerichtsurteile respektiert und Gemeinderatsbeschlüsse umgesetzt werden.

Cristina Kury

Meran, am 28. September 2012

Petizione: Per un cinema a Merano

Sosteniamo la seguente petizione pubblica. Chi volesse sostenere la raccolta firme può richiedere un modulo per la raccolta.

Petizione al sindaco: per un cinema a Merano!

Merano, seconda città della provincia e rinomato centro turistico, ormai da parecchio tempo non dispone più di un cinema.
Questa situazione viene vissuta da molti meranesi come una grave carenza della vita sociale e culturale della città.

I firmatari/le firmatarie chiedono al sindaco di creare al più presto i presupposti per l’apertura di un cinema dotato di attrezzatura professionale che garantisca una costante offerta di qualità per i due gruppi linguistici.

La petizione può essere firmata nei seguenti luoghi:

Kunst-Cafè, via Cassa di Risparmio
Libreria Alte Mühle, via Cassa di Risparmio
Mediateca Merano, Palais Esplanade Piazza della Rena
Alpha-Beta, Palais Esplanade Piazza della Rena
Museo della Donna, Piazza del Grano
Sindacato CISL/SGB, Piazza del Grano
Urania, via Ortwein
Bottega del Mondo, Porta Venosta
Ottico Günther, Galleria Ariston

L’iniziativa Un cinema per Merano

Merano, 12/01/2012

Petition für ein Kino in Meran

Wir unterstützen folgende Petition. Wer sich an der Unterschriftenaktion beteiligen will, kann ein Formular anfordern.

Meran, die zweitgrößte Stadt Südtirols und Fremdenverkehrshochburg, besitzt nun schon seit geraumer Zeit kein Kino mehr.
Diesen Umstand empfinden wir als ein großes gesellschaftliches und kulturelles Manko.

Die UnterzeichnerInnen fordern den Bürgermeister auf, möglichst bald die Voraussetzungen für ein Kino mit professioneller Ausstattung und dauerhaftem Betrieb zu schaffen, in dem Qualitätsfilme für beide Sprachgruppen gezeigt werden können.

Die Petition liegt derzeit an folgenden Orten zur Unterschrift auf:

Kunst-Cafè, Sparkassenstraße

Buchhandlung Alte Mühle, Sparkassenstraße

Mediathek Meran, Palais Esplanade Sandplatz

Weiterbildungsagentur Alpha-Beta, Palais Esplanade Sandplatz

Frauenmuseum, Kornplatz

Gewerkschaft SGB/CISL, Kornplatz

Vhs Meraner Urania, Ortweinstraße

Weltladen, Vinschgertor

Optik Günther, Ariston-Passage

Die Bürgerinitiative „Ein Kino für Meran“
Meran, den 12.01.2012

Gemeinderat Meran: Frauenvertretung in den politischen Gremien.

 SVP und ihre Koalitionspartner weigern sich weiterhin gesetzliche Vorschriften umzusetzen. Eklatanter Widerspruch zur SVP-Entscheidung auf Landesebene, die Präsenz von drei Frauen in der Landesregierung verpflichtend vorzusehen.

 Die SVP Meran und ihre Koalitionspartner setzen ihr unwürdiges Schauspiel gegen die angemessene Frauenvertretung in den politischen Gremien fort. Alle Frauen im Gemeinderat haben den Antrag eingebracht, im Gemeindestatut jene Änderungen zu Gunsten der Frauenpräsenz zu übernehmen, die im Regionalgesetz (Gemeindeordnung) verpflichtend vorgeschrieben sind. Die Beachtung von Gesetzen müsste eigentlich für die Politik eine Selbstverständlichkeit sein, aber dies ist in Meran leider nicht so. Für die Debatte am nächsten Mittwoch im Gemeinderat haben die SVP und ihre Koalitionspartner nun Vorschläge eingebracht, die den gesetzlichen Vorschriften nicht gerecht werden: Die Gemeindeordnung spricht davon, dass in allen Gremien und im Gemeindeausschuss „eine angemessene Vertretung der Frauen zu garantieren ist“. Der Meraner Mehrheit genügt die Präsenz von einer Frau und im Ausschuss sollen die Frauen weiterhin „nach Möglichkeit“ angemessenen vertreten sein. Was dies heißt, zeigt die derzeitige Zusammensetzung des Ausschusses, nämlich 8 Männer und eine Frau!

Geradezu grotesk ist die Diskrepanz des Verhaltens der Meraner SVP zum Beschluss der Landes-SVP, verpflichtend drei Frauen in der Landesregierung vorzusehen.  Dies auf Vorschlag des Kam­merabgeordneten Zeller, der zugleich SVP- Bezirksobmann von Meran ist. Da stellt sich die Frage, ob die eine Hand nicht weiß, was die andere tut, oder ob die plötzliche Frauenfreundlichkeit auf Landesebene andere Ziele verfolgt.  

 Cristina Kury

Jungle, Kaufleute Aktiv und die Dokumente

Gemeinderätin der Fraktion der "Grünen" im Meraner Gemeinderat

Pressemitteilung

Der Fall Kaufleute Aktiv bewegt die BürgerInnen. Transparenz und Information ist deshalb das Gebot der Stunde. Nachdem die SVP und ihre Koalitionspartner im Gemeinderat die Einsetzung einer Untersuchungskommission abgelehnt haben, haben die Fraktionssprecher aller im Gemeinderat vertretenen Oppositionsparteien die Aushändigung sämtlicher Akten angefordert, die zur Klärung des Falles dienlich sind. Gestern nun sind die entsprechenden Dokumente ausgehändigt worden. Nun kann die Durchsicht beginnen. Selbstverständlich wird die Öffentlichkeit in regelmäßigen Abständen informiert.