Archiv der Kategorie: Kultur / cultura

700xM: Kultur bewegt und verbindet

Die Veranstaltungen am letzten Wochenende im März waren ein Höhepunkt der Feiern zum 700. Geburtstag der Verleihung des Stadtrechts an die Stadt Meran. Sie waren auch und vor allem ein Wochenende im Zeichen des Miteinander mit einem sehr abwechslungsreichen Programm, das Tausende Meraner Bürger/innen genutzt und genossen haben und das sie neugierig gemacht haben wird auf die noch folgenden Veranstaltungen im Laufe des Jahres.

Dutzende Mitarbeiter/innen der Gemeinde und der Kurverwaltung standen für Führungen und Rundgänge in der Stadt zur Verfügung: an bekannten Orten wie dem Kursaal und dem Palais Mamming oder an sonst nur schwer zugänglichen Sehenswürdigkeiten wie dem Wappensaal im Ansitz Hohensaal, der Bibliothek der Kapuzinerkirche, dem Henkerstübchen beim Bozner Tor und dem Turm der Evangelischen Kirche. Schüler/innen der deutschen und italienischen Musikschulen sowie verschiedene Chöre und Tanzvereinigungen haben mit ihren Darbietungen in der Landesfürstliche Burg, im Kursaal oder auf den Straßen die Leute verzückt. Für Gaumenfreuden sorgten die Schüler/innen der Gastgewerbeschulen Savoy, Ritz und Kaiserhof beim Festakt im Stadttheater oder beim Alkohol freien Aperitif im Kursaal.

Sehr regen Zulauf (rund 3400 Besucher) hatte auch die von Manfred Schweigkofler, Christoph Grigoletti und David Hüger gestaltete Show Meran007, die mit moderner Technik und viel Effekten einen Abriss der Meraner Geschichte von den Anfängen bis heute zeigte.

Das vielfältige und bunte Programm war Beweis für die Aussage von Bürgermeister Paul Rösch, „dass Meran viele Mütter und Väter hat, die mit ihren Taten diese Stadt und ihre Geschichte geprägt haben.“ Die rege Teilnahme an diesen Veranstaltungen hat gezeigt, dass Kultur nicht nur eine Minderheit interessiert, sondern die breite Bevölkerung ansprechen und Menschen unterschiedlicher Sprachen miteinander verbinden kann. Bürgermeister Paul Rösch und sein Stellvertreter Andrea Rossi haben durch die Einbeziehung der Vereine in die Planung die Voraussetzung dafür geschaffen, dass das 700-Jahr-Jubiläum keine von oben verordnete Erinnerungskultur ist. „Wir haben das Jubiläumsprogramm von Anfang an so konzipiert, dass sich alle Meranerinnen und Meraner auf die Weise beteiligen können, die sie sich wünschen – ganz im Geiste der Offenheit und Liberalität“, betonte Paul Rösch in seiner Ansprache beim Festakt.

Es lohnt sich, in Kultur zu investieren.

Toni Ladurner

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Ehrenbürgerschaft für Joseph Zoderer

J. ZodererDie Plattform Paul Rösch/Grüne-Verdi befürwortet den Vorschlag des Bürgermeisters, Herrn Joseph Zoderer anlässlich seines 80. Geburtstages die Ehrenbürgerschaft der Stadt Meran zu verleihen.

Der 1935 in Meran geborene Joseph Zoderer ist ein Schriftsteller, der weit über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannt ist. Viele seiner Werke sind auch ins Italienische übersetzt worden und bilden somit eine gute Brücke zwischen dem deutschen und italienischen Kulturraum. Preise und Auszeichnungen in Italien, Österreich und Deutschland sind Beweis für seine künstlerische Leistung.

Seit seiner Kindheit, die geprägt war durch Option, Auswanderung und Rückkehr, beschäftigt ihn das Leben zwischen den Kulturen, vor allem das Verhältnis zwischen der deutschen und der italienischen Sprachgruppe in Südtirol. In vielen seiner Werke befasst er sich mit der Frage, wie starre kulturelle Grenzen überwunden werden können. Auch die Unwilligkeit, sich Fremdem geistig anzunähern, ist ein zentrales Thema seiner Texte.

Wir glauben, dass dieses Bemühen um einen möglichst entkrampften Umgang mit Fremdheit auch für die Stadt Meran sehr wichtig ist. Denn die sprachliche und kulturelle Vielfalt ihrer Bewohner und Gäste ist oft nicht nur eine große Herausforderung, sondern sie war und ist auch eine große Bereicherung für das Leben und die Wirtschaft unserer Stadt.

Daher sollten wir stolz darauf sein, mit Joseph Zoderer einen so bekannten und engagierten Ehrenbürger zu bekommen.

Toni Ladurner

Kino in Meran: Guten Start wünschen die Promotoren der Kino-Petition

Kino2Als Erstunterzeichner der Kino-Petition, welche am 16. Februar 2012 mit mehr als 3.500 Unterschriften dem Bürgermeister von Meran übergeben wurde, erfüllt mich die Nachricht der bevorstehenden Eröffnung des vom FILMCLUB geführten „Kinos“ im Ariston-Saal mit Freude. Auch wenn es längere Zeit gedauert hat (in seiner Antwort auf die Kino-Petition hat der Bürgermeister schon im April 2012 von dieser Lösung gesprochen), muss man der Gemeinde, dem Land und der Direktion der Fachoberschule „Franz Kafka“ danken, dass sie endlich eine annehmbare Einigung über die Doppelnutzung des Ariston-Saales gefunden haben und dass auch die Finanzierung des gesamten Vorhabens gesichert erscheint.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Andrea Abolis, dem Vizepräsidenten des FILMCLUBs und Leiter der Sektion Meran, der sich mit Enthusiasmus und unermüdlichem Einsatz für das „Kino“ in Meran engagiert hat und der es mit seinen MitarbeiterInnen geschafft hat, nach der Unterzeichnung des Konzessionsvertrages zur Saalbenützung im September dieses Jahres in kürzester Zeit die technischen Investitionen umzusetzen, so dass die Filmprojektionen schon vor Weihnachten beginnen können.

Wir hoffen sehr, dass die Bevölkerung von Meran und Umbebung fleißig von der Möglichkeit Gebrauch macht, Filme (sicherlich auch Erstaufführungsfilme) in digitaler Qualität auf großer Leinwand und mit neuester Audioanlage zu genießen.

Guten Start!

Ivo K. Carli

HISTORISCHE GASTBETRIEBE – WIE ERHALTEN?

Traditionsgaststätten in der Meraner Innenstadt. Es sollen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um deren Fortbestand und deren Entwicklung zu sichern.

Beschlussantrag im Meraner Gemeinderat

Conferenza stampa con Gabriella Job, Josef Vieider, Cristina Kury, Kurt Duschek

Conferenza stampa con Gabriella Job, Josef Vieider, Cristina Kury, Kurt Duschek

Am 9. Oktober 2014 wurde im Rahmen der von der Stiftung Sparkasse ins Leben gerufene Ini­tiative der Auszeichnung von historischen Gastbetrieben in Südtirol das Gasthaus „Sigmund“ in Meran als Preis­trä­ger für das Jahr 2015 prämiert. Es ist dies nun schon die zweite Auszeichnung für einen gast­ge­werblichen Betrieb in Meran, nachdem bereits für das Jahr 2014 das Hotel „Ottmangut“ eine be­sondere Auszeichnung erhalten hat. Das ist erfreulich.

Dennoch kann diese Tatsache nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den letzten 25 Jahren eine ganze Reihe von Traditionsbetrieben in der Meraner Innenstadt ihre Tätigkeit aufgegeben haben: besonders erwähnt seinen die Goldene Rose, die Terlaner Weinstube, der Rote Adler, s’Batzn­häusl, die Mera­ner Weinstube, das Bozner Tor; die schöne „Santer Klaus“ ist seit langem ge­schlos­sen. Und nun der „Haisrainer“, dessen Umwandlung in ein Unterwäschen-Kette-Geschäft viele Meraner entsetzt hat.

Die Schließung dieser traditionellen Betriebe und vor allem ihre Umwidmung in „anonyme“ Ver­kaufs­ketten-Geschäfte, die in vielen Städten identisch anzutreffen sind, bedeutet eine kulturelle Ver­armung der Stadt, weil ein Stück Authentizität verloren geht. Dies wird von Einheimischen, a­ber auch von der Tourismus-Branche bedauert.

Wie kann diesem Trend wirksam entgegengewirkt werden?

Selbstverständlich ist hier die gesamte Gesellschaft gefordert:

Es gilt, die Wertschätzung für Traditionsbetriebe in (zumeist) historisch wertvollen Gebäuden zu steigern, deren Flair und Atmosphäre positiv hervorzuheben;

Es gilt aber auch, die Eigentümer auf ihre große Verantwortung für den Erhalt zu sensibilisieren.

Vor allem ist aber auch die Politik und Verwaltung aufgefordert, nach Möglichkeiten zu suchen, um dieser Verarmung und Monotonisierung entgegenzuwirken.

Dabei sind verschiedenen Rollen zu respektieren:

Wie Frau Kofler-Engl – die Landeskonservatorin – anlässlich der Prämierung des Restaurants „Sig­mund“ vortrefflich ausgeführt hat, kann die Denkmalpflege ausschließlich die historische Bau­substanz und schützenswertes Inventar schützen, nicht aber deren Nutzung vorschreiben.

Die Umwidmung der Nutzung fällt in die Kompetenz der Gemeinde, die sich natürlich nach den gel­­tenden Gesetzen zu richten hat, die leider nicht immer eindeutig sind.

Der Gemeinderat beschließt deshalb:

  • Er beauftragt die Stadtverwaltung, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Fortbestand und die Entwicklung der Traditionsgastbetriebe in Meran zu sichern.
  • Er fordert den Südtiroler Landtag auf, sich mit der Problematik der Schließung von Traditionsbe­trieben zu be­­­schäftigen und Regeln und Maßnahmen zu erlassen, die den Fortbestand und deren Entwicklung sichern.

Cristina Kury

Josef Vieider

ALBERGHI STORICI – COME CONSERVARLI?

Ristoranti storici nel centro storico. Si devono sfruttare tutte le opportunità per garantire la loro esistenza e il loro sviluppo.

Mozione presentata in consiglio comunale di Merano

Conferenza stampa con Gabriella Job, Josef Vieider, Cristina Kury, Kurt Duschek

Conferenza stampa con Gabriella Job, Josef Vieider, Cristina Kury, Kurt Duschek

Il 9 ottobre 2014 è stato premiato l’albergo “Sigmund” di Merano come vincitore del concorso “L’albergo storico dell’anno 2015 in Provincia di Bolzano”, un’iniziativa della Fondazione Carisparmio. Questo è già il secondo riconoscimento di questo tipo ad un albergo di Merano in quanto nel 2014 è stato premiato l’Hotel Ottmanngut. Questo ci fa piacere.

Ciononostante non dobbiamo dimenticare che negli ultimi vent’anni una serie di alberghi storici ha chiuso i battenti e sono scomparsi come p.e. “Goldene Rose”, “Terlaner Weinstube”, “Batzenhäusl”, “Meraner Weinstube”, “Bozner Tor”; l’incantevole “Santerklause” è chiuso da tempo e non si sa che ne sarà. E ora il “Haisrainer”, la cui conversione in un punto vendita di una catena internazionale di indumenti intimi ha inorridito molti meranesi.

La chiusura di questi esercizi storici e per di più la loro conversione in anonimi negozi-standard di catene commerciali, che si possono trovare identiche in molti altri luoghi, significa un impoverimento culturale della città perché se ne perde un pezzo di autenticità. Questa tendenza viene osservata con rammarico non solo dai residenti ma anche dagli operatori turistici.

Come potrà essere contrastata questa tendenza?

Naturalmente questa è una sfida per tutta la società:

Occorre accrescere la considerazione e stima per gli esercizi di tradizione situati (di solito) in edifici di valore storico, evidenziare positivamente il loro “flair” e l’atmosfera che creano; ma occorre anche sensibilizzare i proprietari in merito alla loro responsabilità per la conservazione;

Ma in particolare è la politica e l’amministrazione che è chiamata a cercare tutte le possibilità per contrastare quest’impoverimento e standardizzazione.

Comunque sono da rispettare i diversi ruoli:

Come ha spiegato bene Waltraud Kofler-Engl, la sovrintendente ai beni culturali, in occasione della premiazione del “Sigmund”, l’intendenza per le belle arti può tutelare solo l’edificio storico e l’inventario di valore, ma di certo non prescrivere l’uso che se ne fa.

Il cambio d’uso è di competenza del comune, che naturalmente deve adeguarsi alle leggi vigenti, che purtroppo non sempre sono di chiara interpretazione.

 Perciò il consiglio comunale delibera:

  •  Incarica la Giunta comunale di sfruttare tutte le opportunità di garantire l’esistenza e lo sviluppo degli alberghi e ristoranti storici a Merano.
  • Invoca il consiglio provinciale di occuparsi della problematica della chiusura degli esercizi storici e di tradizione e di emanare norme ed intraprendere misure atte alla salvaguardia della loro esistenza e del loro sviluppo.

Cristina Kury

Josef Vieider

MASTERPLAN – programmiamo il futuro di Merano

Pfarrturm meranLe proposte dei Verdi di Merano agli estensori del Masterplan.

Urbanistica e tutela dell’ambiente

Assetto urbanistico

Si auspica un assetto urbanistico edificato compatto, ben delimitato verso il paesaggio non edificato. Il verde agricolo va tutelato, nuove destinazioni d’uso per scopi edificatori sono da evitare. La prima priorità sia l’uso di edifici esistenti (per esempio Böhler, König Laurin, parti della prefettura), dei molti appartamenti sfitti (almeno 1.400) e di cubatura pro­duttiva (capannoni) non utilizzata.

Zone residenziali:
Sono da individuare misure per la messa a disposizione degli appartamenti sfitti, le ristrutturazioni di edifici esistenti sono da incentivare. Nella programmazione delle zone residenziali bisogna tenere conto in modo più adeguato delle infrastrutture necessarie: traffico, aree verdi, parchi giochi, infrastrutture per bambini ed anziani, negozi di vicinato. Questo vale in modo particolare per le zone con alta densità urbanistica (p.e. nuove edificazioni nella zona di Lazago e in via Alpini). Tutte le zone residenziali devono essere servite dal trasporto pubblico con una frequenza adeguata (incluso il trasporto scolari). Un’attenzione particolare va data alla creazione di una rete pedonale ben curata che attraversa l’intera città (apertura di “vecchi” passaggi e dei “Waalwege”). Vedi: Gemeinsam planen wir Meran. Ogni strada attraversata da traffico motorizzato deve essere allestita con marciapiedi idonei al passaggio di una carrozzella. In strade senza traffico di transito si creino strade residenziali.

Zone produttive:
Dato che esistono molteplici spazi usati solo in parte o addirittura non utilizzati si eviti di mettere a disposizione nuove aree. Nell’affidamento dei terreni produttivi alle varie aziende si tenga conto della possibilità di creare delle sinergie: calore non utilizzato, trasporto merci, utilizzo in comune di mense, strutture per bambini, aree verdi…. In generale, e in modo particolare nelle zone produttive, si eviti un’ulteriore impermeabilizzazione del suolo.
Si auspica il trasferimento di piccole zone produttive che si trovano in centro cittá (per esempio Marinello, Torggler chimica) in zone produttive ai margini della città e la valorizzazione degli spazi liberati.

Zone turistiche:
Nella programmazione di nuove zone turistiche bisogna tenere conto anche dello sviluppo turistico delle zone adiacenti con alta densità di strutture ricettive (Scena, Tirolo, Lana, Marlengo, Lagundo). Il “programma generale per l’introduzione di zone per strutture turistiche” del Comune di Merano, analizzando esclusivamente lo sviluppo turistico di Merano, arriva alla conclusione che a Merano servono ulteriori 1.200 posti letto per turisti fino al 2022. Noi mettiamo in dubbio questa necessità. Ci meraviglia anche il fatto che il program­ma esprima un divieto di creare nuovi campeggi (vedi nostre proposte per l’areale caserme). Se comunque si decide di mettere a disposizione nuove zone turistiche si privilegi l’area urbana e si risparmi aree nel verde agricolo (dispersione urbanistica e aumento del traffico motorizzato).

La creazione di nuovi centri commerciali ai margini della città sono da evitare in quanto mettono a rischio la sopravivenza dei piccoli negozi urbani e generano traffico.

Salviamo il flair di Merano

Merano è caratterizzata dalla qualità storico-artistica di molti edifici e monumenti. Questa caratteristica è da salvaguardare con misure di tutela (sia la tutela degli insiemi sia la tutela delle belle arti), da migliorare ed estendere in modo continuativo. Per migliorare la qualità delle nuove costruzioni si incentivi un dialogo continuo con la popolazione: si presentino pubblicamente tutti i progetti che superano una certa dimensione e che vengono costruiti in punti urbanistici caratterizzanti (ortsbildprägend). La consulta sull’as­setto urbanistico già prevista dal regolamento edilizio sia istituita al più presto possibile.

Nuovi modelli di abitazioni per le persone anziane

All’incirca un quinto della popolazione residente a Merano ha più di 65 anni (vedi piano sociale). Questa tendenza aumenterà in futuro. Per questo è indispensabile la creazione di un numero sufficiente di alloggi per anziani che permettano loro il più a lungo possibile una vita autonoma offrendo un accompagnamento graduale secondo i bisogni e lo stato di salute. Questi alloggi per anziani o case di cura siano preferibilmente di piccola dimensione per evitare di creare “ghetti” e situate in centro per facilitare i contatti sociali. Si auspica che in futuro si abbini all’offerta di sistemazione tradizionale (alloggi per anziani, posti letto nelle case di cura) modelli alternativi: noi pensiamo per esempio a piccole comunità autogestite da anziani e a co-housing, dove anziani e giovani convivono aiutandosi a vicenda.

Intensificare i contatti fra i gruppi linguistici e con i nuovi concittadini

Per migliorare ed intensificare la convivenza fra i cittadini di Merano servono luoghi ed occasioni d’incontro. Questo vale soprattutto per i giovani nell’ambito scolastico: program­mando strutture scolastiche comuni per i gruppi linguistici si offre ai giovani la possibilità di contatto e d’incontro. Inoltre si potrebbe mettere a disposizioni cosiddetti giardini interculturali per rafforzare la coesione cittadina.

Tutela del paesaggio

Merano dispone (ancora) di un vasto patrimonio arboreo che per la maggior parte risale al 1900. Serve una programmazione come sostituire metodicamente gli alberi arrivati alla fine della loro vita. Inoltre servono in aggiunta a passeggiate e parchi aree verdi “naturali” (per esempio attuando l’ampliamento della zona ricreativa Lazag, come già prevista parecchi anni fa). Merano dispone pure di bei viali alberati, anche questi alberi per la maggior parte piantati nel passato. Bisogna curare questa tradizione anche nel presente (vedi Landschaftsleitbild di Gemeinsam planen wir Meran).

La programmazione del verde deve essere parte integrante di ogni progetto (strade, abitazioni ecc.).

Merano si caratterizza anche per i molti giardini privati che spesso creano un ambiente magico in connessione con le ville. Questi vanno tutelati aumentando la percentuale d’obbligo di verde profondo.

Merano è circondata da monoagricoltura intensiva (meli) con tutte le conseguenze deri­vanti. Per tutelare meglio la salute dei cittadini e salvaguardare la biodiversità sarebbe opportuno prevedere una diminuzione dell’uso di pesticidi (almeno in una fascia di rispetto). Inoltre bisogna tutelare i luoghi di cova e di nidificazione degli animali (mantenimento delle rogge aperte, cespugli in aree di agricoltura intensiva)

Traffico

Merano è una città ideale per chi va a piedi o usa la bicicletta. Bisogna incentivare questa modalità di spostamento tenendone conto in ogni programmazione (vedi allegato: Vorschläge eines durchgehenden Fahrradwege-Netzes, sulla base dello studio dell’Öko­in­sti­tut di BZ). Una seconda priorità politica consiste nell’aumento massiccio dell’uso del mezzo pubblico riducendo così in modo incisivo l’uso della macchina privata. Ne consegue che il mezzo pubblico deve servire in modo efficiente e puntuale ogni quartiere con fermate facilmente accessibili. Per limitare l’inquinamento ambientale e acustico bisogna usare specialmente nel centro città bus elettrici o ibridi.

Urge un sistema nuovo per il trasporto delle merci dalla periferia in centro città. Attualmente le singole merci vengono trasportate separatamente con macchine o furgoncini ai singoli negozi a certe ore del giorno. Il caos giornaliero si potrebbe evitare tramite un trasporto organizzato e coordinato in comune tramite mezzi di trasporto elettrici. In questo caso serve un magazzino di raccolta (forse nei pressi della ex-caserma Bosin)

La circonvallazione nordovest

Il primo lotto è stato realizzato e funge da circonvallazione della città per diminuire il traffico urbano. Inoltre potrebbe servire per raggiungere in macchina la stazione e incentivare così l’uso dei mezzi pubblici. Per raggiungere questo obbiettivo deve essere urgentemente realizzato il parcheggio sotterraneo alla stazione. Il secondo lotto (sono preventivati 161 milioni Euro per 2,7 km) va costruito solo dopo aver adottato tutte le misure previste dallo studio EURAC.

Altre misure

Il piano dei trasporti meranese prevede molte misure che finora non sono state realizzate. Una di queste è l’attuazione di una ZTL fra via delle Corse e via Alpini dopo l’apertura del primo lotto della circonvallazione nord-ovest. Chiediamo che questo progetto venga finalmente messo in pratica.

Ridurrre il traffico motorizzato con modalità alternative

Come spostare la maggior parte del traffico turistico dei paesi confinanti, come Tirolo e Scena, ma anche dalla val Passiria da mezzo individuale ai mezzi pubblici e decongestionare le vie d’accesso a Merano?

Una proposta realistica e fattibile in breve tempo: Con un veicolo di trasporto su rotaia che passa in un tunnel di 1300 metri sotto monte Benedetto si potrebbe collegare il centro città con l’area dell’ex-polveriera (a Lazago sulla parte di Tirolo). Da lì si arriva a Scena tramite una funivia e a Tirolo tramite uno shuttle. Ovviamente serve anche un parcheggio di raccolta.

Areale delle Caserme a Maia Bassa

Avere a disposizione un areale così ampio come quello delle caserme a Maia Bassa è un’occasione unica da non perdere.. Per evitare speculazioni o progetti di parte noi chiediamo con insistenza che ogni decisione sull’utilizzo dell’area avvenga in modo partecipativo con regole trasparenti. La partecipazione cittadina è inderogabile in quanto all’areale sono collegati ingenti interessi economici. La partecipazione cittadina garantisce che la decisione sia frutto di un interesse collettivo. Inoltre aumenta la discussione e la qualità delle decisioni.

Noi Verdi auspichiamo che la maggior parte dell’areale rimanga verde e a disposizione delle future generazioni. L’areale potrebbe servire come punto d’incontro per i giovani. Un campeggio ampio e verde senza grandi infrastrutture potrebbe soddisfare una domanda sempre crescente di chi vuol passare le giornate libere in mezzo alla natura. Anche un lago naturale e balneare sarebbe cosa gradita per i meranesi e i turisti e non pregiudicherebbe un futuro utilizzo diverso.

Ippodromo

La prima priorità per noi è la garanzia che l’intera area rimanga area verde e non edificabile. Le costruzioni di pregio architettonico sono da conservare. È però necessario individuare ulteriori possibilità di utilizzo dell’area, anche per intensificare la fruizione da parte dei meranesi della struttura e in questo modo creare una maggiore identificazione della cittadinanza con l’ippodromo.

 

Merano 24.04.2014

Kino in Meran? – Cinema a Merano?

KinoAnfrage zum Kino in Meran. Die Landesregierung verknüpft die Überlassung des Ex-Ariston-Kinos an die Gemeinde mit gewichtigen Bedingungen. Wie wird die Gemeinde reagieren?

Interrogazione in merito al cinema a Merano. La giunta provinciale lega la concessione della sala ex-Ariston al Comune a condizioni molto impegnative. Come reagirà il Comune?

Anfrage mit schriftlicher Antwort

Mit dem erst letzte Woche veröffentlichten Beschluss Nr. 13 vom 08.01.2014 hat die Südtiroler Landesregierung beschlossen, eine Konzession mit der Gemeinde Meran abzuschließen, mit der die Aula Magna im Gebäude „Ex Ariston“ zur Benutzung als Kino zur Verfügung gestellt wird, allerdings „unter der Bedingung, dass sich die Gemeinde schriftlich verpflichtet, dem Land die an die Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie ‚Marie Curie’ angrenzenden und derzeit von den Meraner Stadtwerken besetzten Räumlichkeiten vor Beginn des Schuljahres 2015/2016 zur Verfügung zu stellen“.

Fragen:

  • Wie wird die Gemeinde auf diese Bedingung reagieren?
  1. Hat die Gemeindeverwaltung die Absicht, die schriftliche Verpflichtung einzugehen? Wenn ja, wann wird diese Verpflichtung dem Land übermittelt?
  2. Sind überhaupt die Voraussetzungen gegeben, diese Verpflichtung abgeben zu können? Die Verpflichtung, der Fachoberschule „Marie Curie“ die Räume zu überlassen,  bedeutet, für die Stadtwerke einen neuen Sitz zu finden. Seit vielen Jahren redet man davon, für Stadtwerke, Etschwerke und Bauhof einen gemeinsamen Sitz anzupeilen. Fragen dazu:
      • Welche Meinung vertreten die Stadtwerke und die Etschwerke diesbezüglich? Ist eine Finanzierung gesichert? Wie will die Gemeinde ihren Anteil für die Unterbringung des Bauhofes bezahlen? Im Jahresprogramm der öffentlichen Bauvorhaben ist als Gesamtsumme für den Bau des Bauhofes 7,4 Mio. Euro vorgesehen. Verpflichtet ist allerdings ausschließlich die Summe von 1,5 Mio. Der Rest soll von Dritten (Land!) finanziert werden. Hier ist das Land wohl ernsthaft in die Pflicht zu nehmen, da der „alte“ Meraner Bauhof ausschließlich für das vom Land vorangetriebene Projekt „Nordwestumfahrung“ weichen musste. Wie ist der diesbezügliche Verhandlungsstand?
  • Nach der Übermittlung der schriftlichen Verpflichtung, die Räume der Stadtwerke freizulassen, ist der Weg frei für die Unterschrift des Konzessionsvertrages mit dem Land. Er beginnt “am ersten Tag des darauf folgenden Monats nach der Unterzeichnung und endet am 22.02.2015“(!). Wann gedenkt der Bürgermeister den Konzessionsvertrag zu unterschreiben? Wie will der Bürgermeister die Fortsetzung der Kinotätigkeit auch nach dem 22.02.2015 sichern? Dies zu klären ist insofern wichtig, als die Gemeinde ihre Investition und der „Filmclub“ als Be­trei­ber des Kinos seine Planung und Kalkulation natürlich längerfristig auslegen müssen.
  •  Sollten die Bedingungen unter Pkt. 1 nicht gegeben sein: Welche andere Möglichkeit sieht die Gemeindeverwaltung, der Bevölkerung von Meran endlich zu einem Kino zu verhelfen? Gibt es konkrete Alternativen?

Cristina Kury