Mehrheit schwächt Ausländerbeirat

Mehrheit lehnt Vertretung des Ausländerbeirats im Gemeinderat ab
Marco Dalbosco (Grüne) will nicht mehr als Verbindungsglied zum Ausländerbeirat dienen. Erwartungen werden enttäuscht.
Grüne verlangen Taten und keine leeren Worte

Der Meraner Gemeinderat hatte zwei Gemeinderäte damit beauftragt, die Arbeiten des Ausländerbeirats zu begleiten. Im September letzten Jahres hatte der Ausländerbeirat den Vorschlag an die Verwaltung gerichtet, einem Vertreter die Möglichkeit einzuräumen an den Sitzungen des Gemeinderates teil zu nehmen, natürlich ohne Stimmrecht.
Vizebürgermeister Balzarini hatte eine gewisse Bereitschft signalisiert.
Als das Thema gestern auf Antrag des PD behandelt wurde, war es mit der Bereitschaft vorbei. Die Mehrheit lehnte den Antrag ab. Man wolle das Thema erst nach der Neuwahl des Ausländerbeirats aufgreifen, so Vizebürgermeister Balzarini.
Dalbosco: „Er gibt sich demokratisch, aber es ist nur eine faule Ausrede. Eine solche Vertretung hätte nichts gekostet und hätte den Beirat aufgewertet. Kein Wunder, dass viele Ausländer nicht viel vom Beirat halten. Schöne Worte und sonst nichts. Unter diesen Umständen kann ich nicht weiterhin als Verbindungsglied zum Beirat arbeiten. Als Mitglied des Gemeinderats schäme ich mich für das Vorgehen der Mehrheit gegenüber den neuen Mitbürgern.“
Er gab gestern seinen Rücktritt als Verbindungsglied bekannt. Bereits im Vorjahr war Peter Enz aus der selben Funktion zurück getreten.
Die Grünen verlangen ein Umdenken der Verwaltung und konkrete Schritte.

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