Entschließungsantrag in der Gemeinderatssitzung vom 24.11.2010
Die Meranerinnen und Meraner haben mit der Neuadaptierung der Sparkassenstraße erst so richtig erkannt, welches wohltuendes Gefühl es ist, wenn in einer „Fußgängerzone“ die Gehsteige geschliffen werden und die ganze Straßenfläche eingeebnet ist: Das heißt: der Fußgänger fühlt sich auch in einer „Fußgängerzone“ erst richtig befreit, wenn die bauliche Unterscheidung zwischen Fahrbahn und Gehsteig aufgehoben ist.
Nun haben wir in Meran seit Jahren eine für den motorisierten Verkehr gesperrte Straße, wo dieser „Grundsatz“ nicht realisiert ist: die obere Meinhardstraße. Zudem ist jetzt, nach dem Wegfall der Zufahrt zum ex-Volksbank-Parkplatz, auch der Abschnitt der Straße vor dem Volksbank-Gebäude stark verkehrsberuhigt, so dass es an der Zeit erscheint, den ganzen Straßenbereich zwischen Rennweg und Huberstraße auch strukturell in eine Fußgängerzone zu verwandeln.
So eine „Einebnung“ der Straßenfläche muss nicht viel Geld kosten. Bereits mit kleineren Arbeiten könnte das Ziel erreicht werden.
Dies vorausgeschickt, beauftragt der Gemeinderat die Stadtverwaltung, die Adaptierung der oberen Meinhardstraße und des Kornplatzes vor dem Volksbankgebäude mit dem Ziel der Einebnung der Straßenfläche in das Straßenbauprogramm aufzunehmen.
Cristina Kury und die Gemeinderatsfraktion der Grünen
Vom Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt.

Genau das ist das Problem, hier geht`s nur um kleines Geld !
Bei Großprojekten werden sich die immer gleichen Protagonisten immer sehr schnell einig…denn hier ist es üblich mehrmals die Hand aufzuhalten, da die “Endsumme” immer ein Vielfaches des Ursprünglichen ist.
Beispiele kennt jeder zur Genüge. Leider!